Medien-Echo

Wir als Krankheitsbetroffene sind erfreut über die Aufmerksamkeit, die das wichtige Thema ENDLICH bekommt und gleichzeitig oft erschüttert, wie wenig zum Thema recherchiert wird. Überschriften wie "Fett-Absaugung... Fettsucht..." o.ä. und Bilder mit offensichtlich nicht am Lipödem erkrankten Frauen scheinen zudem häufig absichtlich Stoff für kontroverse Reaktionen zu liefern.


Doch genau die wichtige Differenzierung der Fakten, Beschreibung des Krankheitsverlaufs und großen Leides der Betroffenen und auch das Alleingelassensein durch die Krankenkassen und den GB-A seit Jahren, wie auch die Ignoranz der nachweislichen Erfolge über inzwischen über 20 Jahre erfolgreich operierter Frauen fehlen in den meisten Artikeln und Beiträgen. Hier sachlich und fundiert zu informieren ist unser vordringliches Anliegen.

Differenzierte Berichterstattung

Seit Ende Januar 2019 hat die Lipödem-Erkrankung eine neue Aufmerksamkeit innerhalb der Gesellschaft bekommen und auch durch die großen Bemühungen erkrankter Frauen konnte sich so eine sachlich fundierte Berichterstattung langsam aber sicher durchsetzen. Im Folgenden einige Beispiele:

Heute.de - 17.04.19

"In Deutschland leiden etwa drei Millionen Frauen an krankhaft dicken Beinen. Weil eine Diät nur begrenzte Erfolge erzielt, möchte der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) das Fettabsaugen..."

Medizin&Gesundheit - 04.04.19

"Ein Lipödem macht sich vor allen Dingen an Hüfte und Oberschenkel bemerkbar – sie sind extrem dick. Der Rest des Körpers hat normale Proportionen." (Podcast ab Minute 01:30)

DasDing.de - 08.04.19

"Jahrelang hat Jasmin versucht abzunehmen - ohne Erfolg. Im vergangenen Jahr dann die Diagnose: Die 22-Jährige leidet unter einer krankhaften Fettverteilungsstörung in Armen und Beinen..."

WDR.DE - 12.02.19

"Schätzungsweise 10 Prozent aller Frauen leiden unter einer Krankheit namens Lipödem. Dabei schwellen den betroffenen Frauen die Beine an, aber es handelt sich eben nicht um Adipositas..."


Auszüge unserer Reaktionen und Leserbriefe

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Erste Erfolge der Lipödemversorgung - Hendrikje terBalk

"Durch den persönlichen Kontakt mit Hr. Spahn im Oktober 2018 ist eine enorme und einmalige Welle im Rahmen der bedarfsgerechten Versorgung lipödemerkrankter Frauen entstanden.

Ab November 2018 folgten mehrere mediale persönliche Statements seinerseits. Er wolle sich der Sache annehmen und bis zum Herbst 2019 eine Lösung favorisieren. Durch stetiges Bemühen einer tatkräftigen Lipödemcommunity..."