Medien-Echo

Wir als Krankheitsbetroffene sind erfreut über die Aufmerksamkeit, die das wichtige Thema ENDLICH bekommt und gleichzeitig oft erschüttert, wie wenig zum Thema recherchiert wird. Überschriften wie "Fett-Absaugung... Fettsucht..." o.ä. und Bilder mit offensichtlich nicht am Lipödem erkrankten Frauen scheinen zudem häufig absichtlich Stoff für kontroverse Reaktionen zu liefern.

 

Doch genau die wichtige Differenzierung der Fakten, Beschreibung des Krankheitsverlaufs und großen Leides der Betroffenen und auch das Alleingelassensein durch die Krankenkassen und den GB-A seit Jahren, wie auch die Ignoranz der nachweislichen Erfolge über inzwischen über 20 Jahre erfolgreich operierter Frauen fehlen in den meisten Artikeln und Beiträgen.

 

Hier sachlich und fundiert zu informieren ist unser vordringliches Anliegen.

Differenzierte Berichterstattung

Seit Ende Januar 2019 hat die Lipödem-Erkrankung eine neue Aufmerksamkeit innerhalb der Gesellschaft bekommen und auch durch die großen Bemühungen erkrankter Frauen konnte sich so eine sachlich fundierte Berichterstattung langsam aber sicher durchsetzen. Im Folgenden einige Beispiele:

Stern TV - 30.01.19

"Frauen, die unter einem Lipödem leiden, werden oft fälschlicherweise für übergewichtig gehalten. Dabei steckt hinter der Krankheit viel mehr..."


WDR.DE - 12.02.19

"Schätzungsweise 10 Prozent aller Frauen leiden unter einer Krankheit namens Lipödem. Dabei schwellen den betroffenen Frauen die Beine an, aber es handelt sich eben nicht um Adipositas..."

Bild der Frau - 04.02.19

"Bis zu drei Millionen Frauen mit krankhaften Fettverteilungsstörungen leiden täglich darunter, dass die Krankenkassen ihre Therapie nicht bezahlen. Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) will das jetzt..."

Glamour.de - 31.01.19

"Bundesgesundheitsminister Jens Spahn brachte das Thema auf den Tisch: Betroffene eines Lipödems erhalten oft nicht die Behandlung, die sie benötigen. Die helfende Operation musste bislang privat finanziert werden..."

Frankfurter Allgemeine - 30.01.19

"Am schlimmsten war, sagt Isabel García, dass ihr keiner geglaubt hat. Die Ärzte nicht, die Freunde nicht, manchmal nicht einmal die Familie. Sie glaubten ihr nicht, dass sie sehr gesund aß. Dass sie an manchen Tagen..."

WEstf. Nachrichten - 26.01.19

"Greven - Sabrina D. aus Greven hat dicke Arme und dicke Beine: Sie leidet unter dem Lipödem. Eine Fettabsaugung könnte ihr helfen, doch die zahlt die Krankenkasse derzeit nicht. Dabei bestimmt die Krankheit längst..."

Ärzteblatt.de - 05.02.19

"Kassel – Der Präsident des Bundessozialgerichts (BSG), Rainer Schlegel, hat sich dagegen ausgesprochen, dass das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit über den Leistungskatalog der gesetzlichen..."

Augsburger Allgemeine - 31.01.19

"Unförmige, geschwollene Beine: Ein Lipödem betrifft fast nur Frauen. Diät halten und Sport treiben helfen bei der Fettverteilungsstörung nicht. Ein Lipödem trifft in der Regel Frauen. An den Beinen, manchmal auch an..."

Bild.de - 31.01.19

"Lipödem! Die krankhafte Anhäufung von Unterhautfettgewebe ist nicht nur schmerzhaft, sondern häufig auch mit einem enormen Leidensdruck der Betroffenen verbunden. In Deutschland haben..."

Berliner Morgenpost - 29.01.19

"Berlin.  Es ist eine Krankheit, die ausnahmslos Frauen trifft und gegen die auch keine Diät hilft. Etwa drei Millionen Frauen in Deutschland leiden darunter, dass sich an Armen und Beinen mehr Fettgewebe..."

Ärzteblatt.de - 25.01.19

"Berlin – Die Liposuktion bei Lipödem soll für Patientinnen im Stadium drei ab dem 1. Januar 2020 zunächst befristet bis 2024 zulasten der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) verordnet werden können. Mit diesem..."


Auszüge unserer Reaktionen und Leserbriefe

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Erste Erfolge der Lipödemversorgung - Hendrikje terBalk

"Durch den persönlichen Kontakt mit Hr. Spahn im Oktober 2018 ist eine enorme und einmalige Welle im Rahmen der bedarfsgerechten Versorgung lipödemerkrankter Frauen entstanden.

Ab November 2018 folgten mehrere mediale persönliche Statements seinerseits. Er wolle sich der Sache annehmen und bis zum Herbst 2019 eine Lösung favorisieren. Durch stetiges Bemühen einer tatkräftigen Lipödemcommunity..."

Erste Veröffentlichungen

Im Folgenden ein kleiner Ausschnitt über die ersten Berichterstattungen in den Medien, die sich noch stark an der Oberfläche des Themas bewegt haben.

Sat.1 BayerN -11.01.19

"Die 33-jährige Kathrin leidet an krankhaften Fettablagerungen, dem so genannten Lipödem. Die Betroffenen kämpfen mit den Blicken anderer Menschen - und mit den Kosten für die Behandlung."

Augsburger Allgemeine - 12.01.19

"Fettabsaugen auf Kosten der Krankenkassen – der Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lässt aufhorchen. Doch das Thema eignet sich nicht für vorschnelle Urteile und schon gar nicht für billige Witze..."


reporter24 - 11.01.19

"Entgegen vieler Schnellmeldungen im Internet geht es bei dem Vorstoß von Jens Spahn nicht um kosmetische Fettabsaugung. Schätzungen zufolge leidet jede zehnte Frau in Deutschland unter einem Lipödem. Nicht..."

T-Online - 11.01.19

"Fettabsaugen gilt bisher als Schönheitsoperation, die vom Patienten zu zahlen ist. Gesundheitsminister Spahn will das für bestimmte Fälle ändern. Dafür müsste er allerdings neue Gesetze schaffen."


Stern.de - 11.01.19

"Gesundheitsminister Jens Spahn will 'Frauen mit krankhaften Fettverteilungsstörungen' künftig 'schnell und unbürokratisch' helfen. Dafür sollen Fettabsaugungen zur Kassenleistung gemacht werden"

Der Hausarzt.De - 11.01.19

"Für Frauen mit Lipödem sollen die Kassen künftig eine Fettabsaugung bezahlen, geht es nach Bundesgesundheitsminister Spahn. Die von ihm dafür vorgeschlagene Gesetzesänderung hätte aber..."


Wunderweib - 11.01.19

"Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will, dass Krankenkassen in Zukunft für die Kosten einer Fettabsaugung aufkommen. Bisher müssen Patienten einen solchen Eingriff selber bezahlen."

RTL.De - 11.01.19

"Drei Millionen Frauen in Deutschland leiden unter einer krankhaften Fettverteilungsstörung. Die oft als "Reiterhosen" bezeichnete Krankheit wurde lange Zeit verharmlost, allen voran von den gesetzlichen..."


Ärzteblatt.de - 11.01.19

"Berlin –  Krankenkassen sollen nach dem Willen von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) künftig die Kosten für eine Liposuktion zur Behandlung des Lipödems übernehmen."

Bild.de - 11.01.19

"Die gesetzlichen Krankenkassen sollen nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (38, CDU) künftig das Absaugen von Körperfett bezahlen. „Bis zu drei Millionen Frauen mit krankhaften..."